Meine Weihnachtswerkstatt

 

Am vergangenen Sonntag startete der Advent. Kaum zu glauben aber nur noch frei Wochen bis zu Weihnachten! Für mich dieses Jahr etwas überraschend…

Naja, dass Weihnachten kommt, wusste ich natürlich! Allerdings bin ich noch so gar nicht in Weihnachtslaune 🙁 Normalerweise macht sich in der Zeit bei mir bereits ganz spezielle Stimmung breit – diesmal nicht. Genau genommen stecke ich noch ganz tief im Herbst.

Vielleicht hängt es einfach damit zusammen, dass der Herbst so spät kam? Nach dem nicht all zu schönem Sommer im Sommer, war der September ungewöhnlich heiß und der Oktober eher wie ein Spätsommer. Zwar fielen dann Anfang November alle Blätter auf einmal runter (womit meine liebste Jahreszeit – die goldene – irgendwie zu kurz kam) doch winterlich gestimmt bin ich immer noch nicht.

Vielleicht liegt es allerdings auch daran, dass das Jahr für mich verflogen ist. Ja, 2016 war schneller all die jähre davor 😉 Nanu, als mir meine Schwester vor einigen Jahren sagte, sie hätte das Gefühl, die Erde würde sich schneller drehen, gab ich ihr den Rat, langsamer zu gehen. Denn die einzige Methode, eine rasende Kugel auf der man stehet zu stoppen ist es, selbst langsamer zu werden…

Ich dachte nun selbst über meine Worte von damals nach und beschloss, zum ersten Advent ein gaaaaanz laaaangsaaameeees Wochenende einzulegen. Und mich ganz der Weihnachtsstimmung hinzugeben, also: backen, basteln, puzzeln 🙂

Weihnachtsbastlereien

Kinder sei Dank – spielen erlaubt! Klar können wir Dekorationen kaufen. Sie sind dann wahrscheinlich auch perfekter. Und meist gar nicht so teuer. Aber ein gebasteltes Engelchen aus Ferrero Kugeln, Drei Könige aus Klopapier-Rollen, Schneeballspiel aus weißen Pompons oder Duftkerzen aus Orangenschalen geben dir etwas, was Du nicht kaufen kannst:

  • Zeit mit deinen Lieben
  • Zeit mit Dir selbst
  • Meditation
  • Stolz
  • persönliches Geschenke

 

Mit dieser Bilderanleitung kannst Du Könige, Engel, Weihnachtsmänner und und und basteln. Bei der Gestaltung gibt es für deine Fantasie keine Grenzen! Probier es aus und schickt uns deine Bilder an contact@balanceroom.com

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Unsere sechs heiligen Könige werden in dreier Gruppen (Bibeltreu 😉 ) an Omas und Opas verschenkt. Ich bin sicherer, er rührt sie zu Tränen!

Lebkuchen

…ist gar nicht so schwer!

 

Hier ein einfaches Rezept für Dich:

Zutaten

200g Honig
150g brauner Zucker
100g Butter
50g Zartbitterschokolade
3 EL Wasser
500g Mehl
1 Päckchen Lebkuchengewürz
1 TL Pottasche
1 TL Backpullver
1 unbehandelte Orange
Mehl zum Ausrollen

Zutaten zum Verzieren

1 Eiweiß
1 Prise Salz
200g Pudderzucker

Zubereitung

  • Orange heiß waschen, trocknen, Schale abreiben
  • Orangenschale, Honig, Zucker, Butter, Schokolade und Wasser in einem großen Topf unter ständigem Rühren erwärmen bis der Zucker aufgelöst und Schokolade geschmolzen ist. Achtung: Die Mischung darf nicht heiß werden!
  • Mehl, Lebkuchengewürz, Pottasche und Backpulver mischen und dazu geben. Mit Knethaken des Handmixers zum glatten Teig verrühren.
  • Mit Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur mindestens über Nacht, besser ganzen Tag ruhen laßen.
  • Backofen auf 175°C vorheizen.
  • Teig ca. 5mm dick ausrollen und Figuren ausstechen.
  • Die Figuren auf zwei mit Backpapier bedeckten Backblechen auslegen.
  • Ca. 20-25 Minuten backen (nach der Hälfte der Zeit Blechpositionen tauschen).
  • Vollständig abkühlen laßen und dekorieren

Zum Ver zieren Eiweiß mit Pudderzucker und Salz zur festen Masse schlagen. In eine Plastiktüte füllen, Ecke abschneiden und wie ein Spritzbeutel zum dekorieren benutzen. Erstarren laßen.

Und wenn es noch einfacher gehen soll, Lebkuchen Schmidt bietet ein Lebkuchenhäuschen zum selber bauen – die Teile sind aber alle schon gebacken und das Dekor in ausreichender Fülle dabei 😉

 

Puzzeln

das klingt nicht weihnachtlich? Stimmt 🙂 Zumindest nicht direkt: Für mich ist Puzzeln entspannend und beruhigend. Aber such sehr einnehmend. Daher perfekt, um die Gedanken anzuschalten – meditativ also! Allerdings auch so einnehmend, aass ich kaum aufhören kann… Deshalb erlaube ich mir nur ein großes Puzzle (mindestens 1000 Teil) pro Jahr – immer in der Adventszeit. Es hilft mir, runter zu schalten. Und ja, es bleiben dann ein paar Sachen liegen. Meist erweisen sie sich als doch nicht so dringend 😉

Eure Yve

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