Jeder hat seinen Tag – nun auch der Schlaf…

on

Wusstet Ihr dass der 21. Juni der „Tag des Schlafes“ ist? Na dann ab in die Betten für die längste Nacht des Jahres 🙂

Rund 80 Prozent der Deutschen leiden unter Schlafstörungen. Bei 35 Prozent ist es so schlimm, dass sie sich morgens nicht ausgeruht fühlen und tagsüber mit Müdigkeit und Konzentrationsstörungen kämpfen. Dabei kann man sich schon tagsüber auf einen erholsamen Schlaf vorbereiten.

Während des Tages – und auch nachts – bildet unser Körper das Stresshormon Cortisol. Cortisol ist der „Gegenspieler“ zum Schlafhormon Melatonin. Cortisol ist appetitanregend und wird in der Tiefschlafphase in der zweiten Nachthälfte produziert. Es bereitet uns auf das Aufwachen vor. Wenn unser Körper zu viel Cortisol ausschüttet wirkt sich das negativ auf den Schlafverlauf aus. Mit den richtigen Tricks könnt ihr schon tagsüber den Cortisolspiegel senken.

5 Entspannungsübungen für einen erholsamen Schlaf

1. Immer schön lächeln

Wackele  mit  Zehen und lächele  dabei für eine volle Minute! Das löst unbewusste Anspannung und bringt Bewegung in den Körper. Das Grinsen hilft, das Cortisol zu senken und bewusst positive Signale an den restlichen Körper zu senden.

2. Strecken, gaaanz laaang strecken

Stell dich aufrecht hin und versuch, dich so lang wie möglich zu machen. Stell dich auf die Zehenspitzen, reck die Arme in die Luft und strecke die Hände und Finger soweit es geht nach oben. Danach schüttele dich ordentlich aus.

3. Ellbogen kreisen

Lege die Hände auf deine Schultern. Dann beginne, mit den Ellbogen zu kreisen, so dass sie sich in regelmäßigen Abständen annähern und wenn möglich berühren. Versuche, die Kreise dabei so groß wie möglich werden zu lassen.

4. Übung für die Arme

Stelle dich aufrecht und mit geschlossenen Augen hin. Lasse deine Arme an beiden Seiten nach unten hängen. Strecke die Arme nun aus und bewege sie in einem möglichst großen Radius nach oben, sodass sich die Hände weit über dem Kopf berühren. Nehme bewusst wahr, wie das Blut aus Händen und Armen nach unten in den Körper fließt. Dann bewege die Arme wieder in einem großen, weiten Kreis nach unten. Versuche, die Arme dabei zu strecken und genau wahrzunehmen, welche Muskeln im Rücken und im Nacken dabei involviert sind. Wiederhole diese Bewegung einige Male.

5. Hampelmann

Springe auf und machen 20 Hampelmänner. Dann komme zur Ruhe und lasse den Kopf entspannt nach vorne hängen. Bewege nun die Nackenmuskulatur, indem Du den Kopf abwechselnd nach rechts und links rotierst. Wiederhole  diese beiden Übungen 3 Mal.

Viele Spaß und gute Nacht!

********************************

Die Tipps stamen von Dr. Miriam Goos

Dr. Goos studierte Medizin an der Universität Hamburg. Nach ihrer Promotion arbeitete sie an der Universitätsklinik Göttingen, eine der weltweit führenden Institutionen für die Fachbereiche Neurologie, Neurowissenschaften und neurobiologische Hirnforschung. Parallel zu ihrer klinischen Tätigkeit forschte Goos im wissenschaftlichen Team von Prof. Dr. Gerald Hüther, einem der führenden Experten im Bereich der neurobiologischen Stressforschung. Schließlich gründete die Neurologin die Firma Stressfighter Experts, die sich der Burnout Prävention verschrieben hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.