In vier Wochen zum natürlich schönen Haar!

Kopfjucken, Schuppen, dünnes, kraftloses Haar? Damit ist jetzt Schluss! Und das ist keine Werbung für ein neues Shampoo, Spülung, Kur oder Ähnliches 😉

Für das beste Haarpflegemittel brauchst Du kein Geld auszugeben. Jeder Mensch besitzt es selbst auf der Kopfhaut.

Der natürliche Säureschutzmantel, welchen die Haarzellen produzieren, wird durch zu häufiges Haarewaschen immer wieder abgebaut.

Damit es nicht passiert, wofür dieser Schutzmantel gut ist und wie Du ihn zu ihn unterstützen kannst möchte ich Dir anhand der zweiten Balance-Übung für 2016 zeigen.

Gleichzeitig ist diese Übung ein meditatives Ritual, das leicht in den Alltag zu integrieren ist und Dich einen Schritt näher an deine persönliche Balance bringt.

100 Bürstenstriche täglich

Früher brachten die Mütter ihren Töchtern das Bürsten bei. Noch früher ließen sich die vornehmen Damen das Haar von Bediensteten stundenlang Bürsten. Für unsere Großmütter waren die 100 Bürstenstriche eine Selbstverständlichkeit: Die Haare wurden täglich gebürstet und weniger gewaschen.

Doch Dank wundersamer Versprechen der Kosmetikindustrie, Haarspitzenspliss, spröde Haare, Schuppen, usw. mit 1000-erlei Mitteln in den Griff zu bekommen, wurde das Bürsten lange Zeit ignoriert. Leider bringen die meisten davon nur kurzfristig eine Besserung und wirken nach dem Prinzip: Ein beseitigtes Problem = ein neues Problem.

Wie eine ‚Nebenwirkung‘ bekommst Du nach dem längeren Einsatz vom Volumenshampoo mehr Spliss, nach Anti-Schuppen Shampoo ‚fettige’Haare, nach Glanzshampoo Schuppen usw…

Das häufige Haarwaschen macht es nicht besser: Unser Haut produziert einen natürlichen Säureschutzmantel, der immer wieder abgebaut wird. Durch das Bürsten der Haare werden jedoch die Talgdrüsen der Kopfhaut zur Produktion angeregt.

Zugegeben, es kann vorübergehend zu etwas fettigeren Haar führen (vor allem, wenn das Haar eh schon dazu neigt), doch auf lange Sicht wird die Talgproduktion im Kopfbereich reguliert. Naturfriseure* berichten, dass bei manchen Menschen das Bürsten sogar Abhilfe bei unreiner Stirn schaffet!

Trockenen Haaren kannst Du durch das tägliche Bürsten mehr Geschmeidigkeit und auch Glanz verleihen. Bei langen Haaren brauchst Du etwas länger, bis der Talg auch wirklich die Haarspitzen erreicht. Und da das Rezept der ‚100 Striche‘  aus der Zeit stamm, als nahezu alle Frauen noch langes Haar trugen, ist eben von einhundert Bürstenstrichen die Rede.

Es kommt immer auf  jeden Menschen individuell an. Doch zu Beginn empfehle ich einfach dem Rezept wie es ist zu folgen (Wie beim Kochen: Zuerst das Rezept im Original ausprobieren, dann eigene Variationen einbauen 😉 )

Und für diejenigen, die Bedenken haben, dass ihr Haar nicht richtig sauber wird: Keine Sorge! Staub, Schmutz und Schweiß lassen sich mit der richtigen Bürste sehr gut ausbürsten. Und es heißt nicht, dass Du dein Haar nun gar nicht mehr waschen sollst! Der Punkt ist  nur: wie und wie oft.

Richtig waschen, richtig bürsten

Auf die richtige Bürste kommt es an! Denn nicht jede ist gleichermaßen geeignet. Bürsten und Kämme aus Kunststoff strapazieren die Haare zu sehr. Eine Holzbürste kommt vor allem bei vollerem Haar nicht so gut durch. Am besten Du greifst zu einer Bürste mit Naturborsten, um möglichst schnell von den positiven Effekten zu profitieren.

Die Naturfriseure*  empfehlen Bürsten mit Wildschweinsborsten.

Durch eine ähnliche Struktur wie der des menschlichen Haars, sind die Wildschweinborsten in der Lage, überschüssiges Fett aufzunehmen und beim Bürsten gleichmäßig auf das Haar bis hin zur Spitze zu verteilen (ein natürliches Wundermittel gegen Haarspliss!).

Der ausgebürstete Schmutz lässt sich einfach mit Hilfe eines Bürstenreinigers von der Bürste entfernen. Du kannst auch Deine Bürste ab und zu mit etwas Shampoo (silikonfrei) waschen.

Eine ideale Bürste greift durch versetzt gestanzte Borsten durch das Haar bis zur Kopfhaut und bewirkt beim Bürsten eine Massage der Haarzellen. Die Haarmuskeln werden gestärkt und besser durchblutet. Wobei gut ist nicht gleich teuer! Hier eine kleine Anregung von 6-23€:

Pflegehinweis

Befreie deine Wildschweinborsten-Bürste regelmäßig von Haaren mittels des Reinigungskammes.

Wasche sie nur mit Haarshampoo in handwarmen Wasser. Klopfe anschließend die Bürste mit den Borsten nach unten aus vom Wasser und vermeide, dass das Holz nass wird.

Spüle die Bürste gut aus und lasse sie auf den Borsten (aber nicht auf der Heizung) gut trocknen.

Wasche Deine Bürste nie gleichzeitig mit Deinen Haaren. Die Borste würde entfetten und  dadurch zeitweise  die beschriebenen Vorzüge verliert.

Regelmäßiges Bürsten:

  • fördert die Durchblutung der Kopfhaut,
  • entschlackt die Kopfhaut,
  • transportiert Salze und Fette ab und verhindert Haarausfall.

Außerdem braucht das Haar durch das tägliche Bürsten nicht so oft gewaschen werden und der natürliche Säureschutzmantel bleibt erhalten. Versuche die Häufigkeit deiner gewohnten Haarwäsche zunächst zu halbieren (z.B.: von täglich auf jeden zweiten Tag oder von zweimal auf einmal/Woche). An den übrigen Tagen bürste!

Und wenn Du die Haare wäschst, verdünne das Shampoo. Im Ernst! Nimm ein kleines Fläschchen, fülle es mit einem Schuss deines Shampoos (silikonfrei!) und Wasser im Verhältnis ungefähr 1:10, verschließe das Fläschchen, zum den Haarwaschmittel mit dem Wasser zu vermissen. Du wirst staunen wieviel Schaum entsteht! Und der Schaum beweist, dass genug Waschsubstanzen enthalten sin, um dein Haar sauber zu kriegen.

Fülliges Haar

Am Besten bürstest Du die Haare morgens nach dem Aufstehen:

Der Körper scheidet vor allem nachts über die Kopfhaut aus. Die dabei entstehende Feuchtigkeit (Schweiß) verdunstet sofort. Salze und Fette bleiben auf der Kopfhaut und belasten dort die Haut. Wie jedes Salz, so ziehen auch diese Mineralsalze Feuchtigkeit an sich und binden sie.

Bürsten befreit die Kopfhaut

Wichtig ist hierbei, die Haare auch gegen den Strich zu bürsten. Dabei beugst Du den Oberkörper nach vorne und bürsten das Haar langsam vom Nacken in einem Strich bis zur Spitze. Folge mit der freien Hand der Bürste und streiche das Haar glatt.

Ich empfehle 25 Striche pro Richtung:

 

  • in aufrechter Haltung von vorne nach hinten,
  • mit nach links geneigtem Kopf von rechts nach links,
  • mit nach rechts geneigtem Kopf von links nach rechts,
  • in geneigten Haltung von hinten nach vorne,
  • zum Abschluss wieder gerade stellen und das Haar ‚in Ordnung‘ bringen

Eines wird sofort sichtbar – das Haar wirkt fülliger!

Glänzendes Haar – strahlende Seele

Bürsten als Ritual?

Die Beauty-Vorteile sind – spätestens nach diesem Artikel – offensichtlich. Aber welchen meditativen Effekt soll das Bürsten haben?

Zum einem ist es ein Mittel, um die Geschwindigkeit rauszunehmen. Bevor Du in Deinen womöglich hektischen Tag startest, nimm Dir Zeit für Deine Haare und somit für Dich!

Ich bürste meine Haare, während ich auf der Toilette sitze. Auch das wird sonst in eile erledigt (und ist nicht gerade gesund für unsere Blase und unseren Darm…). So trickse ich meinen inneren Treiber ein wenig aus: Indem ich quasi zwei Dinge zur gleichen Zeit erledige 😉

Zum Anderen hat die Gleichmäßigkeit und gewisse ‚Langeweile‘ einer sich wiederholenden Tätigkeit immer etwas Meditatives.

Natürlich ist das wunderbar, sich ausreichend Zeit für sich selbst zu nehmen und in einer Meditation zurückzuziehen. Doch es gibt auch eine andere Möglichkeit, die ich als ‚Living Meditation‘ bezeichne: Übungen, Mantras und Rituale, die in deinen Alltag integriert sind. So schaffst Du unendlich viel Zeit in der vorhanden Zeit.

Versuche, das tägliche Bürsten als solche Art von Mediation zu betrachten und es in deinen morgendlichen Ablauf zu integrieren.

Deine Haare werden dir danke. Deine Seele auch…


*Naturfriseur

Während ein konventioneller Friseur sich dem Aussehen der Haare widmet, steht für einen Naturfriseur der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt

Der Anspruch ist es, die richtige Beratung für schöne, gepflegte und gesunde Haare für Menschen die auf Ihre Gesundheit achten. 100% Natur ohne jegliche chemische Zusätze.

Glanz, Sprungkraft und ein volles Haarvolumen werden natürlich hergestellt und nicht mit chemischen Zusätzen, die sowohl Dein Haar als auch Deinen Körper auf Dauer schädigen können. Pflanzenhaarfarbe (es gibt nicht nur Henna!) pflegt das Haar und spendet ihm natürliche Farbnuancen.

Noch vor 10 Jahren leisteten Naturfriseure quasi Pionierarbeit.  Man mußte den Leuten erklären, dass die Arbeit eines Naturfriseurs nichts mit Tätigkeiten im Landschaftsgartenbereich zu tun hat. Aber mit der Zeit hat sich auch die allgemeine Einstellung zu chemischen Produkten geändert und immer mehr Menschen werden misstrauisch. Einige verzichten auch auf chemische Pflegeprodukte, da die Langzeitanwendung von Duschgel und Shampoo allergische Reaktionen und pathologische Hautveränderungen hervor gerufen haben.

Trotz dem großen Angebot an Naturfriseuren, können sich die meisten einer regen Nachfrage erfreuen.

BalanceRoom® hat für dich ein paar gute Adressen, die wir bereits ausprobiert haben:

Berlin: Stilkamm von Daniela Wegener
Prenzlauer Allee 220, 10405 Berlin, Tel. 030 42852266

Münchener Raum: Haarschnittpur von Barbara Kadlec
Kapellenweg 3a, 86949 Hechenwang, Tel. 08806 924346

Wismar: Naturhaar Lina Wiaterek
Lübsche Strasse 56, 23966 Wismar, Tel. 03841 228535

Eure Alex&Yve

Sag Adé zum kraftlosen Haar: Im Gespräch mit Naturfriseurin Barbara Kadlec auf dem roten Stuhl

Alex: Warum bist Du Naturfriseurin geworden?

Barbara: Ich bin Naturfriseurin geworden weil ich den Beruf eines Friseurs für mich schon immer sehr interessant und angenehm empfand. Ich habe mich in Hinsicht Frisur und Maske immer weitergebildet, bin also auch Maskenbildnerin, bin aber zum Haare schneiden zurückgekehrt mit dem Anliegen, Bewusstsein und Verantwortung für die Natur, für die Menschen und auch für mich zu übernehmen.

Das heisst, ich befinde mich in einem Beruf, der klassisch ein chemischer Friseur ist, mit der Chemieindustrie verbunden, wenn nicht sogar auch Verkäufer der chemisch-klassischen Kosmetik- und Schönheitsindustrie ist. Das finde ich schade. Meiner Meinung nach ist es ein Handwerksberuf. In den letzten Jahren fiel mir besonders auf, dass dieses Handwerk oft ins Hintertreffen gerät. Mir geht es ganz klar um die Handwerkskunst wenn ich arbeite.

Ein Haarschnitt ist für mich ein Kunstwerk!

Alex: Du sprichst immer vom ‚energetischen Haarschnitt‘, was kann ich mir darunter vorstellen?

Barbara: Wie gesagt, ein Haarschnitt ist für mich ein Kunstwerk. Ein energetischer Haarschnitt noch umso mehr, da er in seiner Exaktheit keinem anderen Haarschnitt gleicht. Absolute Präzision. (lacht)

Alex: Warum?

Barbara: Ein energetischer Haarschnitt ist eine Verbindung zwischen allen Haaren. Ich habe nirgendwo harte Kanten. Ausgefertigt nach einer strukturellen Vorgabe. Ich kann nicht energetisch schneiden nur nach „Gefühl“, ich brauche beides – zum einen das Handwerk- die strukturelle Vorgabe, und zum anderen ein Gespür für Haare. Für die Schwere der Haare, für eventuelle Nester (Haare verknoten sich) und diese wollen gelöst werden.

Dann ist der energetische Haarschnitt immer gekoppelt an den „goldenen Schnitt“ des Menschen.
Ausserdem geht es beim Haare schneiden um Loslassen und dass der Mensch hier in vollem Bewusstsein sitzt. Der energetische Haarschnitt kann Dir helfen, Altes loszulassen.

Alex: Wie machst Du das?

Barbara: Indem ich die Leute so lasse wie sie sind. Sie teilen sich mir oft von ganz alleine mit. In ihrer ganzen Befindlichkeit.

Alex: Aber Du schneidest doch dann nicht anders.

Barbara: Doch! Da gehts schon beim Schneiden um Loslassen und AB-schneiden. Haare schneiden ist immer dominant männlich, zack ab, Messer. Dazu kommt dann aber die weibliche Seite – das bewusste Loslassen und das tiefe Vertrauen in mich.

Alex: Das heisst dann aber ja fast, dass ich als Kundin letztendlich unbewusst entscheide, ob es ein energetischer Haarschnitt wird oder nicht.

Barbara: Ja. Der Friseur ist der gute Handwerker, der dazu beiträgt, aber im Grunde bist du selbst zuständig für deinen Kopf. Ich kann Dir helfen, das zu bekommen was Du möchtest, in dem ich wie bereits erwähnt Handwerk mit Gespür verbinde. Mehr kann ich nicht machen.

Alex: Was ist der goldene Schnitt?

Barbara: Der goldene Schnitt ist auch in der Lehre der Architektur zu finden und gilt als ein ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung. Ich beziehe mich immer auf die Körpermitte und alles was sich von dieser Linie aus bewegt, sollte ausgewogen sein. Zum Beispiel sollte der Kopf im Vergleich zum Körper nicht zu dominant wirken. Es sollte immer harmonisch wirken.

Alex: Mhm, das ist im Gartendesign ähnlich. Du musst ein Gespür dafür haben, weil Du es nicht lernen kannst.

Barbara: Ja! Genau!  Das kann man nicht lernen. Es gibt Tausende von Seminaren und Weiterbildungen – Hairbalancen- kann gut gehen! Kann Dir ein gutes Gefühl geben, aber der Haarschnitt ist dabei eher zweitrangig. Bei mir steht der Haarschnitt an erster Stelle. Nein, Moment! An erster Stelle steht bei mir die Gesundheit. Die Voraussetzung für einen guten Haarschnitt ist gesundes Kopfhaar, pflanzengefärbte Haare oder gar nicht gefärbte Haare, mit Naturprodukten gepflegt. Das ist die Grundvoraussetzung für einen gesunden Kopf. In meinem Augen.

Und jedem, der das nicht hat, möchte ich helfen, dieses zu erhalten. Sprich, sich die Haare gesund und schön schneiden zu lassen- was sehr angenehm ist- aber auch gleichzeitig das Gefühl zu haben mit Naturprodukten vollkommen umsorgt zu sein.

Alex: Hast Du mal gesagt, ich kann die Sachen, die Du mir auf die Haare schmierst auch essen?

Barbara: Genau das wollte ich grad sagen. Im Grunde solltest Du alles, was Du Dir auf die Haut und auf die Haare tust gerne riechen aber auch sogar essen können.

Alex: Da brauche ich ja gar nicht mehr fragen, was der Unterschied zwischen Pflanzenfarbe und chemischer Farbe ist…

Barbara: Alles, was Du hier bei mir auf Deinen Kopf bekommst, kannst Du essen. Es hat alles Bio- und Lebensmittelqualität. Also wenn ein Kind hier Haarspray schlucken würde, wäre das machbar und nicht schlimm.

Alex: Aber jetzt trotzdem nochmal, was ist der Unterschied zwischen chemischer und pflanzlicher Farbe?

Barbara: Die Pflanzenfarbe legt sich um das Haar herum wie ein Mäntelchen. Die chemische zieht ein, durchbricht die natürliche Schutzbarriere unserer Haut und dringt ein. Mich hat mal eine Kundin gefragt, warum es denn so wichtig wäre, beim Umstellen auf Pflanzenfarbe das Haar auch mit Naturprodukten zu pflegen..

Dann hab ich ihr das mit der Durchlässigkeit erklärt. Und dass Pflanzenfarbe nur auf natürlich gepflegten Haare hält. Es wird dabei gewährleistet, dass der Kopf entgiften kann. Wir entgiften besonders viel über Füsse und Kopf. Wenn der Kopf jedoch zu ist, dann kommt nichts mehr raus! Die Folge ist dass das Haar verkümmert, Haarwurzelchen fallen aus und unter Umständen brechen Haare auch ab. Die Kopfhaut wird nicht mehr ausreichend in ihrer ganzen Wurzelstruktur versorgt.

Was sich chemisch um unser Haar legt, verschliesst es luftdicht  und darum kann es brechen.

Alex: Du hast eine klassische Firseurausbildung durchlaufen?

Barbara: Ja, genau. Ich habe die klassische Friseurausbildung durchlaufen und dann vor 7 Jahren mich zum Naturfriseur ausbilden lassen und meinen Meister gemacht.
Aber selbst in der Meisterschule bekommst Du nicht beigebracht, was das mit den Haaren macht.

Alex: Du arbeitest auch mit Farben?

Barbara: Ja! Farben sind wichtig und spiegeln viel seelisches wider. Ich lasse Dich ein Öl ziehen und das entspricht dann der Farbe des Umhangs, den ich Dir beim Schneiden umlege. Dabei wirkt die Farbe intuitiv auf das Unterbewusstsein.

Alex: Was liebst Du an Deinem Beruf?

Barbara: Die Menschen. Also echt, das muss ich schon sagen. Die MEnschen, das Arbeiten am Menschen und das Arbeiten mit gesunder, natürlicher Materie.

Alex: Ich hab ja gestern eine Werbung gesehen von Knorr. Da gibts so Tüten für Spaghetti Bolognese. Da haben die doch tatsächlich mit der folgenden Aussage geworben:
Jetzt erstmals mit 100% natürlichen Zutaten!
Ich frage mich, was vorher drin war. Auf keinen Fall also auf die Haare schmieren 😉

Danke an Barbara!!! Schön war es wieder.

 

von Alex

Sprichst Du Haarisch?

Meine persönliche Erfahrung mit Naturfriseur ist mehr als positiv und nachhaltig. Ich bleibe dabei!

Beim meinem ersten Besuch beim Naturfriseur, hat die Friseurin ‚mit meinem Haar gesprochen‘ während sie es geschnitten hat… Im ernst! Und offensichtlich hat sie auch zugehört 🙂

Ich kam mit völlig ausgedünntem, stumpfen Haar, das mittlerweile so fransig von vielen mißlungenen Haarschnitten war, dass ich keine Vorgaben zu dem Schnitt machte in der Hoffnung, sie könne mein Haar irgendwie retten. Das tat sie!

Alles, was wir festlegten war, wieviel ab kann. Dann legte sie los und schnitt mein Haar so, dass meine natürliche leichte Welle, die sonst ungestyled wie eine schlechte Dauerwelle aussieht, dem Haar Schwung verlieh. Ganz ohne aufwendiges moderieren, Styling-Migttel oder komplizierter Föhntechnik. Nur mit etwas sanfter Wärme.

Zuvor bekam ich eine Farbenpackung auf den Kopf, die wie ein Kräutergarten roch, einen Ingwertee und gemütliches Plätzchen mit Gartenblick, während die Farbe einwirkte. Der lästige Rotstich, der bei mir immer nach dem chemischen Färben sichtbar wird, war nicht zu finden. Und es blieb so auch Wochen danach!

Und dann noch etwas: Die ganze Prozedur (färben, schneiden usw.) hat gute 90 Minuten gedauert. In dieser Zeit lächelte die Friseurin  natürlich und aufrichtig. Ich schaute mich um: Ihre Kolleginnen/Mitarbeiterinnen lächelten bei ihrer Arbeit auch! Sogar der Paketbringer, der kurz rein kam (und sie wirken fast immer gestresst!) lächelte und antwortete auf „Einen Moment bitte“ mit „Lassen Sie sich Zeit“… ???

Die ganze Atmosphäre war als hätte ich eine Oase der Ruhe betreten. Keine lauten Föhngeräusche, keine lästigen Gerüche, keine gestressten Empfangsdamen. Dabei war der kleine Salon war mit 4 Mitarbeiterinnen mit jeweils einer Kundin gut gefüllt.

Mein Haar glänzte Wochen danach immer noch und mit den Tipps, die ich mitgenommen habe, ist es schon nach einem Monat kräftiger geworden und wirkt voller als nach einem Jahr chemischer Experimente.

Die Kosten waren genau so wie bei einem konventionellen Friseur. Das Erlebnis war, wenn ich es mit einem Satz beschreiben soll: 2 Stunden Zeit für mich.

Alle Daumen hoch!

von Yve

Tried&Tested für Dich

Diese Naturfriseur Salons haben wir ausprobiert und können sie wärmstens empfehlen:

Berlin: Stilkamm

 

Münchener Raum: Harschnittpur

Wismar: Naturhaar Lina Wiaterek

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