In jedem schlummert ein Künstler

Erwecke deinen inneren Künstler

Durch künstlerisches Gestalten kann man seine Kreativität ausleben, etwas mit eigenen Händen errichten, erschaffen und sich dabei wunderbar entspannen. Denn wer werkelt, muss mit seinen Gedanken voll dabei sein. Schöner Nebeneffekt: Probleme geraten dabei  in Vergessenheit, denn dafür ist beim konzentrierten Arbeiten kein Platz.

Glaubst Du nicht? geh zu einer Töpferei und versuche ein Gefäß aus Ton auf einer Drehscheibe zu formen. es mag nicht perfekt sein – dazu brauchst du etwas Übung – aber beobachte was passiert, wenn Du nur eine Sekunde an etwas anderes denkst – Futsch… Es fliegt durch die Gegend!!! 😉

Probier es aus!

Die einen stricken und filzen, die anderen malen oder gärtnern, kochen oder backen, fotografieren oder modellieren und die nächsten bauen Miniatur- Ritterburgen oder -Schlösser. Unter den Männern ist das „Eisenbahnern“ übrigens immer noch weit verbreitet…

Wolltest Du auch schon immer Architekt oder Designer werden? Dann gönn Dir dieses Hobby und fange an. Es macht Freude, entspannt, macht glücklich, hält die Familie zusammen und eröffnet neue Begegnungen oder Freundschaften.

Und nebenbei hast Du immer ein Geschenk! Gerade heutzutage, freut Selbstgerechtes oft mehr als etwas, das sich ohnehin jeder kaufen kann…

Um in das Neue Jahr  befreit zu starten, erwecke zunächst den ‚Künstler in Dir‘. Auf der Suche nach einer geeigneten Übung hierfür, haben wir etwas experimentiert und das ist dabei entstanden:

Mandala* zum Ausmalen

Diese Übung hilft dir, Dein kreatives Ich wach zu schütteln. Den Künstler in Dir zu wecken, Dir Zeit für Dich zu schenken und so den Start ins Neue Jahr hinzulegen, das vor allem eins wird:

Dein Jahr!

Unterschätze die Übung nicht! Sie mag banal oder kindlich erscheinen, ist aber in der Wirkung sehr wertvoll. Lass Dich von Dir selbst überraschen – probiere es aus und dann… – beobachte und lausche, was es für Dich macht…

Die Vorlage steckt hinterm Bild zum Download. Einfach drauf klicken, ausdrucken und nach Lust und Laune kolorieren!

Mandala Galerie

Bitte schickt uns doch Eure Kunstwerke zu, damit wir die Galerie online stellen können. Es ist nämlich sehr spannend, was mit dem gleichen Bild nur durch eine Veränderung der Farben geschieht!

Wir freuen uns auf namentlich gekennzeichnete wie auch anonyme Kunstwerke. Einfach als Scan oder Foto an: contact@balanceroom.com


Mandala

Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit (Sanskrit ist eine alte indische Hochsprache, die lange Zeit als Schriftsprache gepflegt wurde) und bedeutet soviel wie Kreis, Kreisbild, heiliger Kreis. Ein Kreis, um dessen Zentrum sich alles dreht. Wörtlich könntest Du es auch „Kern“ nennen. Auf tibetisch heißt Mandala: „Kyilkhor“, was wörtlich „Mittelpunkt mit Umkreis“ bedeutet.

Sie sind stets nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Die Formen haben immer eine klar definierte Mitte, bewegen sich um diesen Mittelpunkt herum und sind fast immer konzentrisch aufgebaut.

In unserem Zeitalter haben Mandalas nicht mehr unbedingt eine religiöse oder rituelle Bedeutung. Sie unterstützen vielmehr die Konzentration und Kreativität aber auch Meditation und stilles Nachdenken. Ein Mandala ist immer nach einer bestimmten Ordnung aufgebaut und schafft dadurch Ordnung im Kopf, eine wichtige Voraussetzung sich konzentrieren zu können. Sie lassen Dich zu Dir selbst kommen, da sie nicht nur beruhigend auf Deine Nerven wirken, sondern auch Deine Seele ansprechen.

Wenn Du ein Mandala ausmalst, dann ist das mehr als nur ein Bild zu malen. Es ist eine Reise nach Innen. Du kannst dabei die Hektik des Alltags vergessen, wirst ruhiger und ausgeglichener und kannst Störendes loslassen. Mandalas verkörpern ein lebendiges Grundprinzip, dem sogar eine Heilwirkung nachgesagt wird. Die Beschäftigung mit einem Mandala bringt seelische Stauungen und Stockungen wieder zum fließen.

Mandala malen macht Kindern natürlich erst recht Spaß. Sie helfen ganz besonders Kindern, die sich nicht konzentrieren können, lassen selbst den Zappelphilipp zur Ruhe kommen. Eine gute Therapie bei Hyperaktivität (AHDS). Hyperaktive Kinder können sich mit einem Mandala bis zu 5o Minuten konzentriert beschäftigen.

Das Malen oder die Erstellung von Mandalas trainiert bewegungsorientierte Fähigkeiten, vermittelt ein gutes Gefühl für Formen und Farben und führt Kinder mit Spaß an der Freude auf den Weg des kreativen Schaffens. Sogar die Logik wird mit angeregt.

Wenn Deine Kinder gern Mandalas ausmalen, dann lass sie einfach malen soviel sie möchten. Es erhöht ihre Konzentration, bewirkt Entspannung und hält Deine Kinder von Fernseher und Computer fern.

(Quelle: entspannung-und-meditation.de)


Aktiviere Deine Kreativität

Wenn Du Spaß an dem Ausmalen unserer Vorlage hattest und/oder noch weitere Wege zu dem Künstler in Dir suchst, haben wir einen erprobten Tipp für Dich:

Das 12-Wochen-Programm von Julia Cameron führt Dich auf eine Entdeckungsreise zur eigenen Kreativität. Du lernst, innere Blockaden und Hindernisse aufs Papier zu bringen und somit loszuwerden, die der Freisetzung individueller Gestaltungskraft im Wege stehen.

Das Ziel ist, alle Hindernisse wie Ängste und Abhängigkeiten beiseite zu räumen und so Dein  kreatives Potenzial zu befreien. dazu dienen zahlreiche praktische Übungen, die helfen, den Kontakt zu eigener inneren kreativen Quelle wieder her zu stellen und dadurch Vertrauen, Selbstbestimmtheit und Stärke zu entwickeln lernen.

Die Autorin besitzt die Weisheit und Authentizität derjenigen, die das, was sie lehren, selbst intensiv durchlebt haben.

Gestalte Dein Leben reicher, lebendiger und erfüllter!

Kreativität kennt keine Grenzen

Was auch immer Du im Januar tust, um den Künstler in dir zu erwecken – tue es möglich oft! Einmal die Woche? Super! Jeden Tag? Klasse! einmal im Monat? Auch das wird schon Wirkung zeigen 🙂

Hier ein paar Ideen als Inspiration:

  • Setze dich in einen Bus, den Du sonst nie nimmst und fahre bis an die Endhaltestelle. Steige dort aus und mache einen Spaziergang. Einfach so. Betrachte die Umgebung.
  • Blättere durch Zeitschriften und Magazine und schneide alles aus, was dir gefällt. Klebe es zu einer Collage.
  • Nimm einen Blog mit und setze dich an einem schönen Platz (Park, Brücke, Kirchplatz). Zeichne, was Du siehst. Du musst nicht zeichnen können! Es geht darum, achtsam zu sehen und nicht nur zu schauen…
  • Lege Musik auf, schließe die Augen und bewege dich. Irgendwie.

Der Sinn der Übung it es, dich für mindestens 20 Minuten bis zu 2 Stunden aus dem gewohnten Rhythmus rauszureißen und deine volle Aufmerksamkeit auf etwas anders zu lenken.

Die Wirkung bleibt nicht aus. Versprochen!!!

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