How to be beautiful?

Einfach und effektiv!

Kann man Schönheit definieren? Die Philosophen haben es zumindest versucht. Dabei stammt die einflussreichste philosophische Definition von Schönheit wohl von Immanuel Kant.

In diesem Beitrag erfährst Du unter anderem was die Philosophie und die Wissenschaft zum Thema Schönheit zu sagen haben, welche Schönheitsideale und was sonst noch steuert unsere Wahrnehmung und unseren Urteil.

Außerdem habe ich eine energetische Übung für mehr strahlende Schönheit!

In seinem Werk  Kritik der Urteilskraft definierte Kant Schönheit als das ästhetische Urteil oder Geschmacksurteil. Dieses Urteil wiederum soll auf privaten, subjektiven Empfindungen des Gefallens oder der Abneigung, der Lust oder Unlust basieren.

Jedoch bedeutet es nicht, dass  schön einfach das sei, was uns persönlich angenehm ist, denn währen es sich über das Angenehme nicht streiten lässt, da jeder etwas anderes als angenehm empfindet, sind ästhetische Urteile zwar eines subjektiven Ursprungs, doch haben sie Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Uff – ein langer philosophischer Satz… 😉 Gemeint ist, dass wer über die Schönheit eines Gegenstandes urteilt, der fällt zugleich einen Urteil, dem auch andere zustimmen müssten. Schönheit hätte daher laut Kant den Anspruch der subjektiven Allgemeinheit.

Anschaulicher wird es, wenn wir den Begriff Schön mit dem Guten (dem Angenehmen) gegenüber stellen. Das Gute ist etwas, an dem wir ein motiviertes Interesse haben – wir unterscheiden, ob etwas Gutes vorhanden ist oder nicht. Auch am Angenehmen haben wir Interesse, da die Empfindung des Angenehmen für uns begehrenswert ist, während wir das Unangenehme meiden.

Das Gute, das Schöne und das Angenehme beruhen auf unserer subjektiven Empfindung des Wohlgefallens, der Lust im Gegensatz zum Missfallen und zur Unlust. Das Urteil über das Schöne allerdings ist das einzige, welches das persönliche Interesse an dem Gegenstand nicht berücksichtigt (und nicht berücksichtigen darf, da es sonst verfälscht wird). Daher definiert Kant Schönheit in einer berühmten Formulierung als „interesseloses Wohlgefallen“.

Soweit die Philosophie (Quelle wikipedia)

Klassische Schönheit und der zweite Blick

Ob dieser (oder anderer) Versuch, Schönheit zu definieren, eine Erklärung liefert, wen und warum wir jemanden schön finden, sei dahin gestellt. Ich glaube, eher nicht. Im Alltag werden wir, meiner Meinung nach, von anderen Faktoren beeinflußt. Zum Beispiel von den uns prägenden Schönheitsidealen unserer Zeit.

Menschen, die von der Natur mit einem Körper entsprechend dem gerade herrschenden klassischen Schönheitsideal  beschenkt wurden (oder mithilfe von Schönheitsoperationen nachgeholfen haben) bekommen von ihrem Umfeld Zuspruch und Bestätigung ihrer Schönheit. Und so dreht die Spirale weiter…

Aber es gibt auch die sogenannte Schönheit auf den zweiten Blick, also die eher unscheinbare Schönheit und schließlich die berühmte innere Schönheit.

Die dritte erscheint noch komplizierter beim Versuch der Festlegung der Kriterien. Für die ersten beiden gelang es immerhin den Wissenschaftler durch  Untersuchungen einige Kriterien zu ermittelt, anhand derer festzustellen sei, ob ein Mensch von der Allgemeinheit als attraktiv oder eher unattraktiv angesehen wird.

Dennoch und trotz aller Versuche, Schönheit wissenschaftlich zu „messen“, ist nicht möglich. Jeder Mensch hat ein eigenes Schönheitsempfinden, das oft mit unseren persönlichen Erlebnissen zusammenhängt. So könnten zum Beispiel bestimmte äußerliche Merkmale des ersten Partners („die erste große Liebe“) sehr prägend sein. Genauso hinterlaßen auch negative Erfahrungen Spuren: Hat uns eine nahe stehende Person sehr verletzt, lehnen wir oft unbewusste andere Menschen ab, die uns in irgend einem Merkmal an jene Person erinnern.

Schönheitsideale der Neuzeit

Unser westliches Schönheitsideal einer sehr schlanken groß gewachsenen Frau gilt keineswegs (und zum Glück) in allen Ländern dieser Welt als erstrebenswert. In manchen Kulturen sind dicke Frauen schön, in anderen sollten sie einen großen Po haben, anderswo möglichst helle Haut .

Das Ideal vom sehr schlanken Körper mit flachem Bauch, großen Brüsten und kleinem Hinterteil ist allerdings weltweit auf dem Siegeszug. Mit Hilfe von Fernsehserien und Modemagazinen breiten sich die westlichen Schönheitsideale in anderen Kulturen aus. Das Ergebnis ist alles andere als positiv: Während die vorherrschende Vorstellungen schwinden, laßen sich Asiatinnen die Augenlieder operieren, die Bewohner der Fiji-Inseln, die noch in den 90ern zwar Fettleibig (nach europäischen Maßstäben) aber glücklich waren, leiden an Essstörungen. Individuelle Merkmale verlieren an Wichtigkeit, vor allem, was die Proportionen und das Gewicht angeht.

Die uns vorgesetzten ideale entsprechen einer eigentlich unmöglichen Proportion: Unsere Hüfte und Taille sollen der von 11 bis 13 Jahre alten Mädchen gleichen, der Brustumfang dagegen der einer erwachsenen Frau. Ist es wirklich erstrebenswert?

Schönheitsideale orientierten sich früher an den kulturellen Gegebenheiten und wurden zu Statussymbolen: In Westafrika ist heute noch Fett ein Anzeichen für Wohlstand. In der Westkultur steht dafür ein schlanker, sportlicher Körper, was an sich auch nicht verkehrt ist. Doch seitdem Modeschöpfer eher für Knaben als für Frauen schneidern und die Computer Animationen  das Ausleben nahezu aller Phantasien möglich machen, mutieren die Schönheitsideale zu unnatürlichen Konstrukten…

Schön ist, was wir uns wünschen

Einen weiteren Schönheitsideal kreieren wir quasi selbst. Dass sich manche Menschen zu Puppen, Komikfiguren oder gar Tieren umoperierten laßen ist ein ziemlich krasser Ergebnis der in der Erfüllung gegangenen Wünsche. Woher diese kommen überlaße ich den Psychologen. Jedoch möchte ich auf einen natürlicheren Prozess eingehen: Unbewusste Assoziationen.

Beispiel:
Eine eher kleine Frau von ca. 160cm beschreibt ihren Traummann als groß, blond mit hellen Augen. interessanterweise ist sie mit einem dunkelhaarigen Mann mit warmen Augen und knappen 180cm Körpergröße zusammen. Ist ihr Mann nicht ihr Typ?

Nicht unbedingt!

Lernen wir die Frau näher kennen, stellen wir fest, dass sie eine sehr starke Persönlichkeit ist. Sie wünscht sich einen Mann, der mindestens genau so oder gar stärker ist. Zulassen von Nähe ist dagegen nicht ihre Stärke. Das ist ein Bereich, an dem sie in ihrer Beziehung arbeiten müsse.

Unbewusst assoziiert sie Eigenschaften und Bilder zusammen (das tun wir alle nur unterschiedlich): Für sie symbolisiert körperliche Größe mentale stärke. Blonde Menschen mit heller Haut und Augen wirken auf sie unnahbarer als die ‚warmen‘ Typen.

Was diese Frau als ihren Typ Mann beschreibt spiegelt lediglich wieder, welche Persönlichkeit sie sich als Partner wünscht, wobei dieser Wunsch gleichermaßen von ihren wahren Wünschen (z.B. Stärke) als auch Ängsten (z.B. Nähe) gesteuert wird.

Die unbewussten Assoziationen beeinflußen also unsere inneren Schönheitsideale. Mit den Äußerlichkeiten haben sie selten etwas zu tun. Diese Schönheitsideale unterliegen anderen Einflüssen – auf manche bin ich in diesem Beitrag weiter vorne eingegangen.

Fahr mal lieber nach Italien

Bevor ich zu der versprochenen energetischen Übung für mehr strahlende Schönheit komme, möchte ich noch jeder Frau, die sich mal gerade nicht schön findet meinen geheimen Trick für spontanes Selbstwahrnehmung-Aufpeppeln verraten:

Ab nach Florenz, Rom oder Paris!

Deutschland ist kein Frauenland. Ciao Bella und andere Zurufe wirken hier zulande plump. Anders ist es in Italien! Der wesentliche Unterschied besteht vermutlich darin, dass sie in Deutschland tatsächlich als anmache benutzt werden, in Italien bekommt eine Frau eine Kugel eis und ein Kompliment dazu ohne Aufpreis 😉

Sind die Komplimente ehrlich gemeint? Ja! Sagt der Eisverkäufer es zu fast jeder Frau? Ebenso ja! Darum geht es aber nicht! Ihr solltet dahin nicht, um Dates zu erleben – es geht einfach und alleine darum, sich wie eine Frau füllen zu dürfen. Ein Stückchen Prinzessin. Eine schöne baume, deren Schönheit Männer bewundern.

Ich verspreche: wenn du jeden Tag von Sprüchen umgeben bist, die Deine Schönheit betonen, bist Du zunächst verlegen, dann fragst Du dich, ob die Leute womöglich Recht haben und nach spätestens drei Tagen fühlst Du dich schön!

Das Geld wäre sicherlich sinnvoller investiert als in eine Schönheit OP …

Aktiviere Deine energetischen Felder

Ich hätte noch mehr solche Tipps auf Lager und gebe sie gern Preise in einem separaten Beitrag. Schau einfach öfter bei balnceroom.com rein: im Juli dreht sich bei uns alles rund um Schönheit! Und wir publizieren jeden Freitag 🙂

Nun aber zu der Übung, die dich strahlen läßt! Schon mal etwas von HARA gehört?

Der japanische Begriff Hara hat zwei Übersetzungen: Bauch und Quelle des Lebens. (Daher auch harakiri für Selbstmord) Gleichzeitig bezeichnet der Begriff jedoch auch eine innere Haltung von Klarheit, Stille und Zentrierung. Hara Awareness ist ein Weg diese innere Haltung zu erfahren und in das tägliche Leben zu integrieren. Es geht darum, das Eigene besser zu spüren und die eigene Kraft zu entwickeln. Hara Awareness arbeitet mit verschiedenen Meditationen, Massage und Körperübungen auf der Grundlage traditioneller Techniken.

Aktivierst Du dein Hara, aktivierst Du auch die Basis für Kreativität und Schaffenskraft. Die Quelle von dir – das läßt dich strahlen und strahlende Menschen sind einfach schön 🙂

Die Übung:

Füße Hüftbreit geöffnet, Knie gelockert, aufrecht Haltung

Schließe die Augen

Beginne mit den Fingerspitzen leicht zu klopfen – Dein Haare befindet sich ca. zwei fingerbreiten unter dem Bauchnabel

Ole dabei mit deinen Hüften eine Acht

Stelle dir vor, Du schwingst auf der Höhe eine Hula Hoop

Erweitere in deinen Vorstellungen deinen Hula Hoop und verenge ihn wieder auf eine Größe, die Du komfortabel empfindest

Wiederhole es so oft Du kannst bist Du wirklich den imaginieren Hula Hoop spürst

Jetzt kannst Du ihn „angezogen laßen“, mitnehmen und nach Bedarf ausbreiten oder verengen

Wie jede Übung, braucht auch diese etwas Geduld bis ihre Wirkung sichtbar wird. Aber es funktioniert! Ich erweitere mein Strahlen, wenn ich wahrgenommen werden möchte oder Platz brauche (z.B. am Flughafen) und schrumpfe es wieder, wenn ich mich zentrieren möchte. Energiefelder sind für die Außenwelt nicht unbedingt sichtbar, jedoch spürbar!

Dein Umfeld wird dein Strahlen spüren! Und fühlst Dich einfach wohl 🙂

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