Aufgeräumt ins Neue Jahr

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Es gibt Menschen, die fahren seit Jahren das gleiche Auto und tragen seit Jahren den gleichen Look. Eingestaubt und vollgestopft können jedoch nicht nur Kleiderschränke und Einrichtungen sein, sondern auch Lebenseinstellung und -ziele.

Dabei behindern Stillstand und Unordnung dabei, im Leben neue Wege zu gehen, sich weiterzuentwickeln und privat oder beruflich erfolgreich und glücklich zu sein

Hier ein paar Tipps von Jürgen Höller (Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte) für erfolgreiches Entrümpeln, um Platz für mehr Freiheit und neue Ziele zu schaffen.

  1. Inneres und Äußeres auf Vordermann bringen

Klingt banal, wirkt aber Wunder. Wer hat es nicht schon einmal erlebt, dass er sich etwas Neues zulegt und das auch auf andere Bereiche ausstrahlt? Sei es eine komplett neue Frisur, mit der sich eine neue Seite an einem selbst offenbart, oder eine andere Richtung im Kleiderstil: Oft gehen diese Veränderungen mit großen Reaktionen aus dem Umfeld daher. Andere Menschen geben positives Feedback und stacheln damit zu mehr an.

  1. Den Kleiderschrank ausmisten

Für Neues muss man Platz schaffen, auch physisch. Also ran an den Kleiderschrank und weg mit allem, was seit einem Jahr nicht mehr getragen wurde. Andersherum gehören Kleidungsstücke in die Tonne, die aus der Form sind und bei denen die Farbe nur noch zu mutmaßen ist. Die Strickjacke, die jeden Tag getragen wird, bedeutet auch Stillstand und stellt in ihrem täglichen Dasein ein Hemmnis für etwas Neues dar. Der Schritt dazu mag schwerfallen, ist aber die Erleichterung und vor allem die Freude auf eine neue Strickjacke wert.

Frau am Kleiderschrank

(Photo: COLOURBOX.COM)

  1. Verstecktes in der Wohnung eliminieren

Viele Menschen machen beim Kleiderschrank halt. Doch es gibt noch so viel mehr, was das Leben physisch und mental vollstopft. Alte CDs mit verstaubten Oldies oder Bücher, die entweder nie oder schon tausend Mal gelesen wurden. Ebenfalls stellen Schubladen voll mit Postkarten, Nippes, Akten aus der Schul- oder Studienzeit, Zeitschriften mit hilfreichen Basteltipps oder Kugelschreiber in tausendfacher Ausführung versteckte Rumpelecken dar. Auch hier schafft eine radikale Entsorgung ein freies Gefühl. Diese Sachen sind schneller vergessen, als es gedauert hat, sie auszuräumen – und nicht den Keller oder die Garage vergessen.

  1. Gewohnheiten und Rituale abschaffen

Wenige Menschen erleben im Alltag wirklich bewusst, wie viele Dinge ständig gleich geschehen. Da ist das Essen mit ständig gleichen Gerichten, die gleichen Aktivitäten jedes Wochenende oder die Konzentration auf nur wenige Menschen im Umfeld. Diese Gewohnheiten führen zum mentalen Stillstand. Ohne neue Reize kann kein neues Wissen, keine Erweiterung des Horizontes oder kein Schritt zu Neuem entstehen. Ganz im Gegenteil folgt irgendwann die Lethargie und Langeweile. Bewusst die Einkaufsliste einmal ganz neu aufstellen und, statt ins Kino zu gehen, die eigenen Grenzen beim Bouldern testen hilft, neue Reize zu setzen.

Das Geheimnis des Erfolges ist anzufangen

Also ran an die mentale und Physische Entrümpelung! Und wenn dir der Start besonders schwer fällt, fang mit dem Herkömmlichen an: Deiner Wohnung. Dabei betrachte die vielleicht sonst nicht sehr beliebten Angaben als Gelegenheit zu betrachten, deine Fitness zu verbessern.

Hausarbeit statt Fitnessstudio

Bewegung tut dem Körper gut – das wissen wir ja – doch finden wir zwischen Arbeit und Haushalt oft nicht genug Zeit für sportliche Aktivitäten. Nanu: Einige langweilige Arbeiten im Haushalt lassen sich mit ein wenig Aufmerksamkeit und Phantasie zu kurzen Trainingseinheiten umwandeln!

Beim Wäscheaufhängen oder -abnehmen mehrmals auf die Zehenspitzen stellen und danach über die Ferse wieder abrollen. Diese An- und Entspannung der Beinmuskulatur regt die Venenaktivität an. Wichtig, da gerade die Venen leiden unter zu vielem Sitzen besonders. Da sie den ganzen Tag Blut entgegen der Schwerkraft zurück zum Herzen pumpen müssen, kann das Blut in den Gefäßen versacken, wenn sie bei dieser anstrengenden Aufgabe keine Unterstützung erfahren. Infolge dessen weiten sich die Venen, was die Entstehung von Krampfadern begünstigt.

Auch die sogenannte Fußwippe, bei der abwechselnd Fußspitzen und Fersen nach oben gezogen und wieder abgesenkt werden, aktiviert die Venenpumpe und lässt sich gut zwischendurch in den Hausputz integrieren. Diese Übung funktioniert sowohl im Stehen als auch im Sitzen und eignet sich somit auch für lange Tage im Büro.

Fitnesstraining mit Haushaltsgeräten

Bei genauerer Betrachtung lassen sich viele gewöhnliche Gegenstände in Sportübungen einbinden. Zum Beispiel während des Staubsaugens abwechselnd auf den Zehen und auf den Fersen gehen, um die Beinmuskulatur zu aktivieren. Selbst die getragenen Socken des Partners auf dem Fußboden eignen sich für das Training. Statt genervt um das Hindernis herumzusaugen, einfach mit den Zehen danach greifen und es in den nächsten Wäschekorb transportieren. Dies trainiert neben den Venen zusätzlich die Koordination.

Auch nach dem Bügeln folgt am Bügelbrett noch eine kurze Sporteinheit: Dafür neben dem Brett positionieren und für einen besseren Halt daran festhalten. Nun auf ein Bein stellen und den Fuß des anderen Beins nach hinten an das Gesäß heranziehen. Auf diese Weise wird der Oberschenkel gedehnt und gleichzeitig der Gleichgewichtssinn trainiert.

Wer abends die Strapazen des Alltags hinter sich gebracht hat, darf die Beine im wahrsten Sinne des Wortes hochlegen.

Mit dieser Einstellung fällt das Aufräumen nicht mehr schwer 😉  – na dann nix wie los: Den Staub von 2017 abklopfen, damit der frische Wind 2018 durch dein Leben fegen kann!

Eure Yve

(Mit Unterstützung von Prof. Hillejan)

 

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